Genossenschaft

Von Studierenden gegründet

Die WOKO - das war die Abkürzung für die Wohnbaukommission – wurde 1956 von den Studentenschaften beider Zürcher Hochschulen gegründet. Daraus entstand 1972 die heutige Studentische Wohngenossenschaft Zürich, WOKO. Ihre Mitglieder sind juristische Personen, insbesondere Organisationen von Studierenden (VSETH und StuRa), von Doktoranden (AVETH) und ehemaliger Studierenden (ETH Alumni, Zürcher Universitätsverein ZUNIV).
Zum 50-jährigen Jubiläum 2006 wurde die Geschichte der WOKO von der Gründung bis zur Gegenwart aufgearbeitet und publiziert.

Verwaltung, Unterhalt und Betrieb

Die WOKO verwaltet sowohl die Häuser der Stiftung für Studentisches Wohnen Zürich als auch der ETH Zürich und der Universität Zürich. Zudem mietet sie ganze Liegenschaften von Stadt und Kanton Zürich sowie Privaten zur Weitervermietung an Studierende. Eine Liegenschaft befindet sich direkt im Besitz der WOKO. Bei allen Liegenschaften vermietet die WOKO die Zimmer, zieht den Mietzins ein, besorgt die Hauswartung, den Betrieb und den Unterhalt, und ist für die Buchhaltung und die finanzielle Kontrolle verantwortlich. Weiter entwickelt und unterstützt sie Projekte für neuen studentischen Wohnraum.

Finanziell selbst tragend, nicht subventioniert

Die WOKO erhält weder Subventionen für den Betrieb der Studentenhäuser noch eine Defizitdeckung. Als privatrechtliche Organisation ist sie selbst verantwortlich für ein ausgeglichenes finanzielles Ergebnis. Ihre günstigen Zimmerpreise beruhen auf fairen Konditionen der Hauseigentümer, effizienter und kostengünstiger Verwaltung, sowie auf der Zahlungsmoral und dem Kostenverhalten der studentischen Mieter.